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News aus Steuern, Wirtschaft & Recht
   
 

Rhythmische Massage nicht auf Kosten der Krankenkasse

Auch Heilmittel der sich von der Schulmedizin unterscheidenden "besonderen Therapierichtungen" - wie der anthroposophischen Medizin - sind nur bei positiver Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von den gesetzlichen Krankenkassen zu leisten. Dies entschied das Hessische Landessozialgerichts. Mit sog. rhythmischen Massage habe sich der Bundesausschuss bislang nicht befasst, so dass sie von den gesetzlichen Krankenkassen nicht zu leisten sei. >       weiter...

Finanzgericht: Mehrfachbelastung von Bauherren mit Grunderwerb- und Umsatzsteuer unzulässig

Das Niedersächsische Finanzgericht hat die Doppelbelastung aus Grunderwerb- und Umsatzsteuer für Empfänger von Bauerrichtungsleistungen als unzulässig erachtet und die von einem jungen Bauherren-Ehepaar angefochtenen Grunderwerbsteuer-Festsetzungen um insgesamt mehr als dreitausend Euro herabgesetzt. >       weiter...

Was verdienen Sekretärinnen/Sekretäre?

Das Bruttomonatseinkommen von Sekretärinnen/Sekretären beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 2.400 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. >       weiter...

Eigenheimzulage: Keine Gleichbehandlung von 'fiscale partners' und Ehegatten

Das Finanzgerichts Düsseldorf hat entschieden, dass niederländische 'fiscale partners' bei der Eigenheimzulage deutschen Eheleuten nicht gleichgestellt sind. >       weiter...

Keine Bewährung bei Steuerhinterziehung in Millionenhöhe

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass bei Steuerhinterziehung von mehr als einer Million Euro keine Bewährungsstrafe mehr in Betracht kommt. Auch ein Geständnis führe nicht unbedingt zur Strafmilderung, wenn die Unterlagen bereits vollständig den Ermittlungsbehörden vorliegen. >       weiter...

Guten Geschäftsideen auf die Sprünge helfen: Mikrokreditfonds Deutschland

Der unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft aufgelegte Mikrokreditfonds der Bundesregierung hat seit seiner Auflage vor zwei Jahren bereits mehr als 6600 Kleinkredite mit einem Gesamtvolumen von knapp 40 Millionen Euro abgesichert. Damit seine die Planzahlen um mehr als das Doppelte übertroffen worden. >       weiter...

Zwangsvollstreckung gegen Kinder wegen Steuerschulden der Eltern rechtmäßig

Kinder, die von ihren Eltern Grundvermögen übernommen haben, müssen die Zwangsvollstreckung in diesen Grundbesitz dulden, wenn die Eltern Steuerschulden haben, entschied das Hessische Finanzgericht. >       weiter...

Datenspeicherung aufgrund Steuer-ID-Erteilung ist verfassungsgemäß

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Zuteilung der Identifikationsnummer und die dazu beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfolgte Datenspeicherung mit dem Grundgesetz vereinbar sind. >       weiter...

Insolvenzrecht: BMF nimmt Stellung zu § 55 Abs. 4 InsO

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat in einem aktuellen Schreiben zahlreiche Anwendungsfragen zu § 55 Absatz 4 InsO beantwortet. >       weiter...

DIW: Anhaltender Trend zur Selbständigkeit

Die Zahl der Selbständigen hat sich in Deutschland zwischen 1991 und 2009 um 40 Prozent von 3 Millionen auf 4,2 Millionen erhöht. Grund für diese Entwicklung sind vor allem die Nachholprozesse in Ostdeutschland, der Strukturwandel in Richtung Dienstleistungssektor sowie eine hohe Gründungsbereitschaft unter den Akademikern. >       weiter...

Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) - Hinweise für die Beratungspraxis

Die InsO ist mit Gesetz vom 13.12.2011 sehr wesentlich geändert worden. Den Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern kommt im Rahmen dieses Gesetzes eine besondere Bedeutung zu. Welche Konsequenzen sich daraus für die Beratungspraxis ergeben, erläutert dieser Beitrag. >       weiter...

Steuerberater: BFH erleichtert Suche nach qualifiziertem Personal

Was bei Rechtsanwälten schon lange gilt, müssen sich Steuerberater immer noch mühsam erkämpfen: die Zulassung als Steuerberater trotz angestellter Tätigkeit. Im einem im Oktober 2011 veröffentlichten Urteil stellte der BFH klar, dass die Steuerberaterkammer die Zulassung auch bei angestellter Vollzeitbeschäftigung erteilen muss. Dies erleichtert die Suche nach guten Fachkräften. Zu beachten sind allerdings sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten. >       weiter...

BFH zum häuslichen Arbeitszimmer als Tätigkeitsmittelpunkt

Der Bundesfinanzhof hat in gleich zwei Urteilen erstmals zur Neuregelung der Abzugsmöglichkeiten von Aufwendungen für häusliche Arbeitszimmer als Werbungskosten entschieden. >       weiter...

Umsatzsteuer: Vorsteuerberichtigung bei nachträglicher Berufung auf EU-Steuerfreiheit

Die Vorsteuer muss berichtigt werden, wenn sich ein Unternehmer nachträglich auf eine im nationalen Recht nicht vorgesehene Steuerbefreiung des Unionsrechts beruft, entschied der BFH. >       weiter...

Rechnungslegung: Konstant hohe Fehlerquote

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) prüft seit 2005 die Rechnungslegung von Unternehmen, die am regulierten Markt in Deutschland vertreten sind. Im Tätigkeitsbericht 2011 zeigt sich eine konstant hohe Fehlerquote von 25 Prozent. >       weiter...

Zweite Stufe der Insolvenzrechtsreform kommt

Insolvente Existenzgründer und Verbraucher sollen schneller als bisher eine zweite Chance erhalten, wenn sie einen Teil ihrer Schulden begleichen. Dazu hat das Bundesministerium der Justiz einen Gesetzentwurf zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens, zur Stärkung der Gläubigerrechte und zur Insolvenzfestigkeit von Lizenzen vorgelegt. >       weiter...

Kraftstoffpreise in 20 deutschen Städten: Bei Benzin fünf Cent Unterschied

An den Tankstellen in Deutschland gibt es derzeit teils deutliche Preisunterschiede, insbesondere bei Benzin. Wie die aktuelle ADAC Untersuchung der Kraftstoffpreise an Markentankstellen in 20 deutschen Städten zeigt, profitieren davon momentan vor allem die Autofahrer in Nürnberg und Essen. >       weiter...

Flugbegleiterin kann Kosten für eine nachfolgende Berufsausbildung in voller Höhe absetzen

Eine Flugbegleiterin kann auch dann die Kosten für eine spätere Berufsausbildung uneingeschränkt steuerlich als Werbungskosten geltend machen, wenn sie außer der betriebsinternen Schulung bei einer Fluggesellschaft keinen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erlernt hat. Dies entschied das Finanzgericht Köln mit Urteil vom 12.12.2011. >       weiter...

Hightech-Wirtschaft sieht hervorragende Startbedingungen für CeBIT

Die deutsche Hightech-Branche sieht für die CeBIT in diesem Jahr hervorragende Startbedingungen. Das Geschäftsklima im Hightech-Sektor sei sehr gut, eine breite Mehrheit der Anbieter rechne mit steigenden Umsätzen 2012. >       weiter...

Nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe werden von Frauen geführt

Männer dominieren traditionell Führungspositionen in der Landwirtschaft: Lediglich 8 Prozent der rund 299.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland wurden 2010 von Frauen geführt. >       weiter...

BFH: Keine Korrekturen nach Verjährung

Nach Ablauf der Verjährungsfrist soll Rechtssicherheit darüber einkehren, was der Steuerpflichtige aufgrund einer Steuerfestsetzung zu zahlen hat und was ihm zu erstatten ist, entschied der Bundesfinanzhof (BFH). >       weiter...

Arbeitnehmerbesteuerung: Keine Verbesserung beim Vollzug der Steuergesetze

Der Bundesrechnungshof erachtet die gesetzmäßige Besteuerung von Arbeitnehmern weiterhin nicht gewährleistet. Trotz stärkerer IT-Unterstützung, wie der Einführung eines Risikomanagements, bestehe nach wie vor großer Handlungsbedarf zur Verbesserung des Steuervollzugs. Zu diesem Ergebnis gelangen die Rechnungsprüfer in einem Bericht, der heute dem Parlament und der Bundesregierung zugeleitet wurde. >       weiter...

Doppelte Haushaltsführung bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft

Mit Urteil vom 20. Dezember 2011 hat das Finanzgericht Münster zur Frage der Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft Stellung genommen. >       weiter...

Ausschluss des Sonderausgabenabzugs bei beschränkt Steuerpflichtigen europarechtswidrig?

Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass die Steuervorschrift, wonach der Sonderausgabenabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen ausgeschlossen ist, gegen Europarecht verstößt, wenn dauernde Lasten für eine Übertragung inländischen Vermögens geleistet werden. >       weiter...

Steuerstundungsmodelle: Rückwirkende Beschränkung der Verlustverrechnung ist verfassungsgemäß

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat entschieden, dass die rückwirkende Beschränkung der Verrechnung von Verlusten aus sog. Steuerstundungsmodellen mit verfassungsrechtlichen Vorgaben vereinbar ist. >       weiter...

 

Newsfeed von STB Web - Portal für Steuerberater

   
   
 
     
 
   
Kanzleimeldung
   
 

16.10.2011: Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung: Abgabefrist 4 Jahre

Wer nicht verpflichtet ist, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, kann dies freiwillig tun. Die sog. Antragsveranlagung gem. § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG erlaubt mit einer Abgabefrist von 4 Jahren sich evtl. zuviel gezahlte Einkommensteuer vom Finanzamt zurück zu holen.

Somit ist dies für das Veranlagungsjahr 2007 nur noch bis 31.12.2011 möglich (Eingang der Erklärung beim Finanzamt).

Die Einkommenssteuererklärungen für Pflichtveranlagungen für das Jahr 2011 sind spätestens bis zum 31.05.2012 beim Finanzamt einzureichen. Beauftragen Sie einen Steuerberater mit der Erstellung der Einkommenssteuererklärung, verlängert sich die Abgabefrist automatisch bis zum 31.12.2012. Jedoch sollten Sie oder Ihr steuerlicher Vertreter dem Finanzamt bis Ende Mai mitteilen, dass Sie steuerlich vertreten werden.

Geschieht dies nicht, besteht die Gefahr dass bei eventuellen Nachzahlungen aufgrund der Nichteinhaltung der Frist Säumnis- und Verspätungszuschläge anfallen.

   
Kanzleimeldung
   
 

16.10.2011: Abgeltungsteuer / so einfach ist doch nichts alles "abgegolten"

Fast alle Steuerpflichtigen haben aus den Medien entnommen, dass mit den 25% Kapital-ertragsteuer auf Kapitaleinkünfte wie Zinsen etc. alles abgegolten sei. Klingt im ersten Moment auch so. Aus diesem Grund fordern die Steuerpflichtigen auch keine Steuer-bescheinigungen mehr bei Ihren Banken an.

Wenn dann doch die Nachfrage vom Steuerberater kommt, muss erst einmal lange diskutiert werden. Und da dann doch Zeit bis zur Erstellung der Steuererklärung ins Land gegangen ist, sind die Nachbestellungen der Steuerbescheinigungen nicht nur kostspielig und nervig, sondern teilweise auch gar nicht mehr möglich.

Aus diesem Grund eine einfache Bitte: Fordern Sie sicherheitshalber Ihre Steuer-bescheinigungen bei Ihren Banken an. Und dies recht zeitnah entweder vor dem Jahreswechsel oder kurz danach.

Denn die Angaben über die Höhe der Kapitaleinkünfte (obwohl Sie vielleicht nicht zu versteuern sind) sind trotzdem zu machen wenn u.a. folgende Ausgaben vorhanden sind:
- Unterhalt an bedürftige Personen / - aussergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art, z. B. Krankheitskosten, Pflegeheimkosten / - Spenden, die etwas höher ausfallen / - Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge sowie den Ausbildungsfreibetrag für volljährige Kinder.

   
 
Kanzleimeldung
   
 

16.10.2011: Einkommenssteuer

Arbeitnehmer-Pauschbetrag ab 2011
Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag bei Angestellten wird von 920 EUR auf 1 000 EUR erh öht - und zwar bereits für 2011 (§ 9a Nr. 1 EStG).

Kinderbetreuungskosten
Ab dem 1.1.2012 wird die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten gem. § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG deutlich vereinfacht. In den Jahren zuvor, war es schwierig das Kind und die dazugeh örigen Ausgaben einzuordnen.
So spielte u.a. das Alter des Kindes eine Rolle, oder ob die Eltern arbeiten oder nicht; welches dann entweder zu Werbungskosten oder Sonderausgaben führte oder gar nicht abzugsfähig war.

Ab 2012 gilt u.a.:
- Die Unterscheidung nach erwerbsbedingtem und nicht erwerbsbedingtem Aufwand gibt es nicht mehr
- Die Kosten sind nur noch Sonderausgaben.
- Die persönlichen Anspruchsvoraussetzungen spielen keine Rolle mehr.
- Betreuungskosten werden unterschiedslos für Kinder ab der Geburt bis zum 14. Lebensjahr berücksichtigt.

 
Kanzleimeldung
   
 

16.10.2011: Dienstwagenbesteuerung Bruttolistenpreis

FG Niedersachsen 9 K 394/10
Mit dem vorgenannten Urteil sollte geklärt werden, ob wirklich der teurere Bruttolistenneupreis, oder der handelsübliche Verkehrspreis (mit üblichen Rabatten etc.) als geldwerter Vorteil zu versteuern ist.

Nun hat das FG mit Urteil vom 14.09.2011 9K394/10 entschieden, dass u.a. eine Marktentwicklung im Kfz-Handel keine Rolle spielt und der Gesetzgeber dies nicht berücksichtigen muss.

So wird es vorerst weiter an der Bruttolistenneupreis am Tag der Erstzulassungs Regelung bleiben. Jedoch wurde Revision eingelegt, so dass es weiter geht.

 
Kanzleimeldung
   
 

16.10.2011: Erststudienkosten


BFH VI R 15/11 (Vorinstanz: FG Münster 11 K 4489/09 F) 18.07.2011

Streitig ist - nach wie vor - ob die Aufwendungen für ein Studium, dass direkt im Anschluss an das Abitur aufgenommen wird, Werbungskosten oder Sonderausgaben sind.

Werbungkosten könnten nämlich bei einem dann entstehenden negativen Einkommen auf die nachfolgenden Jahre vorgetragen und mit späteren Einkünften verrechnet werden.
Sonderausgaben hingegen nicht. Zudem sind Sonderausgaben noch in Ihrer Höhe beschränkt.
Das o.g. Klageverfahren ist also noch anh ängig.

 
Kanzleimeldung
   
 

16.10.2011: Lohn kurz & knapp


Derzeit (im Jahr 2011) gelten folgende Beitragssätze :
- allgemeiner Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung mit 15,5%. Arbeitnehmer zahlen davon einen Anteil von 8,2 Prozent und Arbeitgeber zahlen einen Anteil von 7,3 Prozent.
- Beitrag zur Rentenversicherung 19,9%
- Beitrag zur Arbeitslosenversicherung 3,0%

 
     
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