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News aus Steuern, Wirtschaft & Recht
   
 

BMF-Schreiben zu neuen Umsatzsteuerregeln für Hotels

09.03.2010 > Politisch umstritten, sind seit Beginn des Jahres neue Umsatzsteuersätze für Hotelübernachtungen in Kraft. Das Bundesfinanzministerium präzisiert nun in einem Schreiben, wann der ermäßigte Steuersatz zur Anwendung kommt. Außerdem wird erläutert, welche Pauschalierungen bei den anderen Leistungen erlaubt sind.       weiter...

Mindesthebesatz bei Gewerbesteuer verfassungsgemäß

08.03.2010 > Städte und Gemeinden müssen weiterhin Gewerbesteuer erheben; der seit 2004 festgelegte Mindesthebesatz von 200 % ist verfassungsgemäß. Das Bundesverfassungsgericht wies die Beschwerden zweier Gemeinden in Brandenburg ab.       weiter...

Weniger Bruttoverdienst für Frauen

08.03.2010 > In Deutschland verdienen Frauen nach wie vor wesentlich weniger als Männer. Das ergab eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes zum so genannten Gender Pay Gap. Im Vergleich mit anderen europäischen Staaten liegt Deutschland hier am unteren Ende der Skala.       weiter...

Kleine Presseschau: Griechen in der Krise

05.03.2010 > Die staatliche Finanzkrise in Griechenland hat in der zurückliegenden Woche die Kommentarspalten der Zeitungen bestimmt - zumal der griechische Ministerpräsident derzeit bei einigen europäischen Regierungschefs anklopft, unter anderem in Deutschland.       weiter...

Umsatzsteuerstatistik 2008: 463 Unternehmen waren Umsatzmilliardäre

05.03.2010 > Wie das Statistische Bundesamt auf Basis der Umsatzsteuerstatistik mitteilt, erzielten im Jahr 2008 insgesamt 463 Unternehmen in Deutschland Umsätze von mindestens einer Milliarde Euro. Das waren 14 mehr als 2007.       weiter...

Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig

04.03.2010 > Das Gesetz zur massenhaften Speicherung von Telefon- und Internetdaten ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das Bundesverfassungsgericht erklärte das entsprechende Gesetz für nichtig, alle Verbindungsdaten müssen gelöscht werden.       weiter...

Unvollständige Selbstanzeigen schützen nicht

03.03.2010 > Mit dem deutlichen Anstieg der Selbstanzeigen mit Bezug auf Schweizer Kapitalanlagen nimmt auch die Zahl unvollständiger Selbstanzeigen zu. Die Oberfinanzdirektion Koblenz, der zur Zeit 365 Selbstanzeigen vorliegen, mahnt allerdings, dass Straffreiheit nur bei vollständigen Angaben gewährt wird.       weiter...

Keine Gebührenfreiheit für Autoradios bei Ärzten

03.03.2010 > Fährt ein niedergelassener Arzt mit seinem Auto regelmäßig zu seiner Praxis, entfällt die Rundfunkgebührenbefreiung für das Autoradio. In solchen Fällen greift die Befreiung für Zweitgeräte nicht, urteilte das Verwaltungsgericht Hamburg.       weiter...

Werbung für 'Anwaltszertifizierung' unzulässig

03.03.2010 > Das Landgericht Köln hat die Werbung für Anwaltsfortbildungen einer DEKRA-Tochter untersagt. Hierbei handele es sich um die Förderung fremden unlauteren Wettbewerbs, hieß es zur Begründung.       weiter...

Nachweis von Bewirtungsaufwendungen durch Eigenbelege

03.03.2010 > Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf können Bewirtungsaufwendungen auch dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn lediglich Eigenbelege mit Angaben zu Ort, Tag, Teilnehmern und Anlass der Bewirtung sowie der Höhe der Aufwendungen vorliegen.       weiter...

Keine Eigenheimzulage bei nur formal unentgeltlicher Überlassung an Angehörige

03.03.2010 > Ein Steuerpflichtiger hat Anspruch auf Eigenheimzulage für eine von ihm erworbene oder errichtete Wohnung, wenn er sie selbst nutzt oder unentgeltlich an einen Angehörigen überlässt, nicht aber, wenn er sie an einen Angehörigen vermietet. Der Anspruch auf Eigenheimzulage entfällt auch dann, wenn der Angehörige überhaupt Zahlungen an den Wohnungseigentümer leistet, die mit der Wohnungsüberlassung zusammenhängen.       weiter...

Social Business: Eine Frage der Geisteshaltung

24.02.2010 > Zu verschenken haben auch die Menschen nichts, die sich mit oder für ein Social Business engagieren. Aber solche Unternehmer und Freiberufler gehen zumindest sensibler um mit Begriffen wie Profit, Moral und Armut. - 'Die Wirtschaft soll dem Menschen dienen - Das ist meine Vision', sagt WP/StB André Marius Le Prince.       weiter...

Kolumne: Galgenmännchen reloaded

24.02.2010 > In ihrer aktuellen Kolumne erläutert Cornelia Kisslinger-Popp, welche Vorteile Sie als SteuerberaterIn in dem altbekannten Kinderspiel 'Galgenmännchen' haben und dieses ganz neu für sich entdecken können ...       weiter...

Steuerfrei die Gesundheit fördern

24.02.2010 > Seit dem Jahr 2008 kann der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern bis zu 500 Euro jährlich im Rahmen der Gesundheitsförderung steuerfrei zuwenden. Gefördert werden dabei nach § 3 Nr. 34 des Einkommensteuergesetzes besondere Maßnahmen des Arbeitgebers zur Gesundheitsförderung seiner Arbeitnehmer.       weiter...

Kein höherer Zinssatz bei Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung

24.02.2010 > Der Zinssatz für Steuernachzahlungen nach einer strafbefreienden Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung soll nicht heraufgesetzt werden. Dies erklärte die Bundesregierung am Mittwochmorgen im Finanzausschuss.       weiter...

Grobes Verschulden des Steuerberaters bei fehlenden Angaben zu außergewöhnlichen Belastungen

24.02.2010 > In einem heute veröffentlichten Urteil entschied der BFH, dass einem Steuerberater ein grobes Verschulden am nachträglichen Bekanntwerden von Zahnbehandlungskosten zur Last fallen kann, wenn er es unterlässt, seinen Mandanten nach solchen Aufwendungen zu fragen.       weiter...

Vorläufigkeitsvermerk zur beschränkten Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten

24.02.2010 > Mit BMF-Schreiben vom 15. Februar 2010 wurde die Liste der Vorläufigkeitsvermerke um die beschränkte Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten erweitert. Der begrenzte Abzug könnte verfassungswidrig sein. Einkommensteuerbescheide ergehen jetzt nur noch vorläufig.       weiter...

Steuerhinterziehung kann zum Widerruf der ärztlichen Approbation führen

23.02.2010 > Nach einem Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts berechtigt die Steuerhinterziehung eines Arztes, bei der über einen Zeitraum von 10 Jahren ein Steuerrückstand von beinahe 900.000 Euro aufgelaufen ist, zum Widerruf der Approbation.       weiter...

Bund der Steuerzahler kritisiert: Dritter Nichtanwendungserlass in 111 Tagen

23.02.2010 > Am 15. Februar 2010 hat das Bundesministerium der Finanzen den dritten Nichtanwendungserlass dieser Legislaturperiode veröffentlicht und eine steuerzahlerfreundliche Entscheidung des BFH gesperrt. Darauf macht der Bund der Steuerzahler aufmerksam.       weiter...

Steuerliche Absetzbarkeit von Coaching-Seminaren

20.02.2010 > Insbesondere bei Führungskräften kommt der Besuch von Coaching-Seminaren immer mehr in Mode. Die Ausgaben hierfür sind jedoch steuerlich nur bei engem berufliche Bezug absetzbar, nicht jedoch, wenn es sich um eine Maßnahme der allgemeinen Persönlichkeitsbildung handelt.       weiter...

Überprüfung von Beschäftigungsverhältnissen ohne schriftliche Ankündigung

20.02.2010 > Ein Hauptzollamt darf eine Überprüfung von Beschäftigungsverhältnissen ohne vorherige schriftliche Prüfungsanordnung durchführen. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg.       weiter...

Weiteres FG-Urteil zu Handwerkerleistungen 2008 / 2009

20.02.2010 > Mit Urteil vom 26. Januar 2010 hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden, dass die erhöhte Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen nicht bereits im Jahre 2008 in Höhe von 1.200 Euro angesetzt werden kann.       weiter...

Körperschaftsteuer: Übergangsregeln vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren verfassungswidrig

19.02.2010 > Nach einem aktuell veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts sind die Übergangsregelungen Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren bei der Körperschaftsteuer mit dem Gleichheitssatz nicht vereinbar.       weiter...

5 Prozent der Steuerpflichtigen zahlen 42 Prozent der Einkommensteuer

19.02.2010 > Fünf Prozent der Steuerpflichtigen tragen zu rund 42 Prozent der Einnahmen bei der Einkommensteuer bei. Der Anteil dieser Gruppe mit Jahreseinkünften ab 92.750 Euro am verfügbaren Einkommen insgesamt beträgt nach aktuellen Angaben der Bundesregierung 25,8 Prozent.       weiter...

Studiengebühren sind keine außergewöhnlichen Belastungen

17.02.2010 > Der Bundesfinanzhof hat mit einem aktuell veröffentlichten Urteil entschieden, dass Studiengebühren für den Besuch einer (privaten) Hochschule nicht als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommensteuer abziehbar sind.       weiter...

 

Newsfeed von STB Web - Portal für Steuerberater

   
   
 
     
 
Kanzleimeldung
   
 

23.12.2009: Steuerberatungskosten evtl. bald wieder abzugsfähig


Gemäß dem neuen schwarz-gelben Koalitions-vertrag, sollen ab dem Jahr 2010 die Steuer- beratungskosten wieder in voller H öhe als Sonderausgaben abzugsfähig sein. Bisher waren Steuerberatungskosten nur noch abzugsfähig, wenn Sie Eink ünften direkt zugeordnet werden konnten. Z.B. Aufwendungen Anlage N (Arbeitnehmer), Anlage V+V (Vermietung) usw.
Der Entschluss wird begrüsst und ich hoffe, dass der der Entschluss ab dem Jahr 2010 auch tatsächlich zum Tragen kommt.

   
Kanzleimeldung
   
 

02.12.2009: Kranken- und Pflegeversicherung


Ab dem 01.01.2010 gilt das Bürgerentlastungs-gesetz. Dadurch werden die Beiträge zur Krankenvollversicherung (Grundbeiträge) und der Pflegepflichtversicherung (komplett) steuerlich besser als Sonderausgaben berücksichtigt.

Nicht abzugsfähig sind Mehrleistungen wie z.B. für Heilpraktiker, Ein- bzw. Zweibettzimmer oder Chefarztbehandlung. D.h. die abzugsfähigen Beiträge werden auch über die für Vorsorge-aufwendungen geltenden Höchstsätze hinweg ohne Begrenzung berücksichtigt.

Ab 2010 gelten jedoch trotzdem für KV+PV Beiträge folgende Höchstgrenzen:
EUR 1.900,00 bei Arbeitnehmer/Beamten und für Selbständige EUR 2.800,00. Bei Ehepaaren verdoppeln sich diese Beiträge.
Hinweis: Beitragsrückerstattungen oder Arbeitgeberzuschüsse mindern den steuerlich anzusetzenden Jahresbeitrag.
Auch der vom Arbeitgeber gezahlte Anteil (Arbeitgeberanteil) ist nicht abzugsfähig.

   
Kanzleimeldung
   
 

04.05.2009: Lohn kurz&knapp

Kurzarbeitergeld eines Arbeitsnehmers ist steuerfrei. Da mit der derzeitigen Wirtschaftskrise immer mehr Firmen zur Kurzarbeit übergehen, stellt sich die Frage ob und wie das erhaltene Kurzarbeitergeld beim Arbeitnehmer in der Steuererklärung anzugeben ist.

Grundsätzlich handelt es sich beim Kurzarbeitergeld welches vom Arbeitgeber beim örtlich zuständigen Arbeitsamt beantragt wird - um Entgeltersatz für den Verdienstausfall des Arbeitnehmers. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 % bzw. 67 % der Nettoentgeltdifferenz und wird für max. 6 - 12 Monate gezahlt.

Kurzarbeitergeld ist für den Arbeitnehmer steuerfrei, unterliegt jedoch dem so genannten Progressionsvorbehalt. Durch den Progressionsvorbehalt wird das Kurzarbeitergeld nicht der Einkommensteuer unterworfen, sondern lediglich bei der Berechnung des Steuersatzes einbezogen.

Ob und in welcher Höhe sich eine Steuernachzahlung errechnet ist aufgrund von anderen steuerpflichtigen Einkünften einzelfallabhängig. Somit ist die Bestätigung der Arbeitsagentur über das erhaltene Kurzarbeitergeld in jedem Fall der Einkommensteuer beizufügen.

   
 
Kanzleimeldung
   
 

04.05.2009: Lohn kurz&knapp

Zum 01.01.2009 wurden die Beitragssätze in der Sozialversicherung geändert. Der einheitliche allgemeine Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt nun 15,5%. Der Beitrag zur Rentenversicherung bleibt unverändert bei 19,9% und der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wurde von 3,3% auf 2,8% gesenkt.

Der Bundesrat hat in einer Sondersitzung am 20. Februar 2009 entschieden, dass die Krankenkassenbeiträge zum 01. Juli 2009 auf 14,9 % gesenkt werden.

Der Beitrag in der Arbeitslosenversicherung von derzeit 2,8% bleibt auch noch bis zum 31.12.2010 bestehen und wird ab dem 01.01.2011 wieder auf 3% angehoben.

 
Kanzleimeldung
   
 

15.01.2009: Einkommenssteuer

Die Einkommenssteuererklärungen für das Jahr 2008 sind spätestens bis zum 31.05.2009 beim Finanzamt einzureichen. Beauftragen Sie einen Steuerberater mit der Erstellung der Einkommenssteuererklärung, verlängert sich die Abgabefrist automatisch bis zum 31.12.2008. Jedoch sollten Sie oder ihr steuerlicher Vertreter dem Finanzamt bis Ende Mai mitteilen, dass Sie steuerlich vertreten werden. Geschieht dies nicht, besteht die Gefahr dass bei eventuellen Nachzahlungen aufgrund der Nichteinhaltung der Frist Säumnis- und Verspätungszuschläge anfallen.

 
     
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